Tipps zum Unterricht

Ich habe mit Lehrern gelernt, autodidaktisch mit Büchern und Videos/DVDs, habe Workshops besucht und mir live viel abgeguckt. Alles hat mich weiter gebracht und neue Impulse gegeben. Ein Lehrer ist meines Erachtens nach gerade am Anfang sehr wichtig. Man braucht mehr Zeit, antrainierte Fehler wieder los zu werden, als sie sich an zu gewöhnen! Später, als erfahrenerer Musiker, kann man vieles gut aus Büchern lernen. Auf jeden Fall gilt: Man lernt Gitarre nicht durch reden, sondern durch spielen.Man muss seinen Arsch schon hoch bekommen und die Gitarre in die Hand nehmen. Es dauert manchmal Monate um komplexe Techniken wie sweeping einigermaßen sicher einsetzen zu können.Am besten man sucht sich eine Band und spielt viel zu CDs.
Die Harmonielehre kann man auch gut gebrauchen. Es gibt zahlreiche Bücher zu dem Thema. Es lohnt sich, weil es erweitert den musikalischen Horizont ungemein. Ich fand es auch sehr wichtig, allen Stilen gegenüber offen zu sein. Egal ob HipHop, Jazz, Blues, Metal...alles macht Spass und das Beschäftigen mit jedem Stil bringt einen weiter.Ich handhabe es heute noch so, das ich zum eintauchen in welchen Stil auch immer, mich in die jeweilige Communty/Szene begebe. Ich lese Fanzines, Zeitschriften und versuche Teil zu werden. Egal on HipHop oder Jazz. Alles hat seine Berechtigung. Ich halte nichts vom pseudo-elitären Verhalten vieler Menschen. Erlaubt ist was gefällt. Und wenn ein Song aus 2 Akkorden besteht, dann ist das ok. Wenn man damit die Leute erreicht, wenn es mir Spass macht, dann mach ich das einfach. Egal was jemand anders davon hält.Jeder hat die freie Wahl, das Konzert wieder zu verlassen oder die mp3 wieder von der Festplatte zu löschen.